Zur Profilierung von Politiker*innen und Parteien mit der Wohndemo

Wir als Organisator*innen der Wohndemo sind ein breites Bündnis aus Organisationen, Kollektiven, Betroffenen und solidarischen Stadtbewohner*innen. Wir positionieren uns seit der ersten Wohndemo klar ausserparlamentarisch und haben nichts mit den verschiedenen Parteien am Hut.

Trotzdem haben sich diverse Politiker*innen und Parteien immer wieder an den Wohndemos inszeniert und sich als Mitorganisator*innen der vergangenen Grossdemos gegen die Wohnkrise bezeichnet um Wähler*innenschaft zu gewinnen. Kurz vor der letzten Wohndemo im Oktober 2025 haben sich die SP und andere Exponent*innen der parlamentarischen Linken distanziert, da die Bewohner*innen der Stadt ohne Bewilligung auf die Strassen gingen. Eine unbewilligte Wohndemo war ihnen zu unbequem.

Ihre Versuche, sich aufgrund des Erfolgs der Bewegung zu profilieren und Wähler*innenschaft zu gewinnen, lehnen wir von links bis rechts ab: Das gilt, wenn ein FDP-Kandidat mit Parolen aus der Bewegung für seine Wahl wirbt, die SVP die Thematik ausnutzt, um gegen Ausländer*innen zu hetzen oder die SP sich als die grosse Retterin in der Not ausgibt. Seit Jahren verändert sich trotz rot-grüner Regierung nichts.

Solange Wohnraum eine Ware ist und damit Profit erwirtschaftet werden kann, solange Zürich als Standort für Grosskonzerne ausgebaut wird, wird sich die Wohnkrise weiter verschärfen.

Wir vom Wohndemobündnis sagen ganz klar: Keine Profite mit Boden und Miete! Widerstand muss von unten kommen! Organisieren wir uns!

Alle an die Wohndemo 30.05.26!

Zurück zum Start